Monat: Januar 2018

++ Der Beste Chor im Westen ++ Rückblick und Ausblick ++

Vokalnews sprach 6 Wochen nach dem Finale mit Anne Leudts, zuständige Redakteurin und Verantwortliche aus der Fernsehdirektion beim WDR über die 2. Staffel und eine mögliche Fortsetzung.

…2. Staffel – große Publikumsresonanz, tolle Stimmung bei allen Veranstaltungen. Dürfen wir mit einer 3. Staffel rechnen, oder muss die entscheidende Intendanz noch überzeugt werden?

Die Stimmung war in der Tat großartig und wir hatten eine große Resonanz beim Publikum, was sich sowohl in den tollen Einschaltquoten zeigte, wie auch in den vielen Zuschriften und Posts auf unserer Facebookseite. Aber leider kann ich zum jetzigen Zeitpunkt die Frage nach einer möglichen Fortsetzung noch nicht abschließend beantworten. Wir sind in der Prüfung. Eine endgültige Entscheidung soll im Frühjahr getroffen werden.

…begeisternde Stimmung und absolutes Miteinander scheint es auch zwischen den Chören gegeben zu haben. Wie war die Zusammenarbeit zwischen „Teleprofis“ und „Fernsehlaien“?

Die Zusammenarbeit war auch in der ersten Staffel schon prima. Wir helfen den Chören, wo wir können und stehen für alle Fragen und Antworten parat. Vor allem die Firma Bavaria, die die Vorentscheide für uns produziert, leistet da eine super Arbeit. Manche Chöre fragen uns Löcher in den Bauch, andere arbeiten lieber so vor sich hin. Tipps haben wir aber eigentlich immer.

…wie haben Sie persönlich die Entwicklung des Formates empfunden? Was war in der 2. Staffel anders?

Wir haben ja die Coaches weg gelassen und dafür die Jury auf vier Personen aufgestockt. Das hat sich sehr bewährt. Die Jury kam echt gut an. Außerdem hatten wir zwei Wild Cards für die Chöre, die in den Vorentscheiden ausgeschieden waren. Das hat nochmal für etwas mehr Spannung gesorgt. Ob wir das so lassen, hängt sehr davon ab, wie wir in diesem Jahr produzieren können – wenn wir denn überhaupt den Zuschlag bekommen. Wir werden auf jeden Fall der Jury noch ein größeres Gewicht bei der endgültigen Entscheidung im Finale geben.

…Es fiel auf, dass sehr viele junge Chöre beteiligt waren. Wie ist ihre Erfahrung bzgl. der Bewerbung von „Traditionschören“?

Tja, was ist eigentlich ein „Traditionschor“? Wir hatten in diesem Jahr wieder eine bunte Mischung an Bewerbern: Männerchöre, Frauenchöre, Kinder- und Jugendchöre, Schulchöre, Folklorechöre, Kirchenchöre. In der letzten Staffel sogar ein Barbershop-Quartett. Und auch ein Kirchenchor war dabei. Wir wünschen uns tatsächlich eine bunte Mischung bei den Chören und wir sind sehr happy, dass auch so viele junge Chöre dabei sind. Das zeigt ja, wie sehr Singen in allen gesellschaftlichen Gruppen verankert ist.

…im Nachhinein wurde deutliche Kritik an dem „reinen Publikumsentscheid“ im Finale geäußert. Wird es im Format Korrekturen geben?

Wie schon gesagt sind wir immer bestrebt, ein Format zu optimieren. Sollte es zu einer Fortführung kommen, wird es Änderungen geben.

…mit den vielen jungen Stimmen erklang auch viel „Junge Musik“. Geht da nicht etwas die klassische Chorszene und -musik unter?

Natürlich waren die vielen jungen Stimmen nicht zu übersehen und zu überhören. War das nicht toll? Gerade das wurde uns in den vielzähligen Rückmeldungen gespiegelt. Einfach großartig, wie motiviert sich die junge Menschen im Chor engagieren. Und ich glaube gerade im Halbfinale zeigte sich, dass doch viele unterschiedliche Chöre dabei waren. Ich glaube nicht, dass da etwas „untergeht“. .

…gerade in Chorkreisen wird der Titel der Sendung „Bester Chor im Westen“ in Zweifel gezogen. Vorschläge wie „Beliebtester Chor im Westen“ oder „Best of 2017“ wurden in den Online-Medien diskutiert. Wie ist Ihre Sichtweise?

Na klar, wenn man diesen Titel auf die Goldwaage legt, dann werden wir dem nie gerecht. Wie denn auch? Es ist ja klar, dass wir ein Unterhaltungsformat machen. Wir hatten einige hundert Rückmeldungen unseren Sendungen. Sei es per Mail, Post oder Soziale Medien. Unser Team hat versucht, möglichst alle persönlich zu beantworten. Ein paar Zuschauer schlugen auch vor, die Sendung anders zu nennen. Aber den Titel eines bestehenden Formates zu ändern, ist wirklich nicht empfehlenswert. .

…warum sollten die Chöre „keine Angst“ haben, sich einer möglichen, erneuten Ausschreibung zu stellen?

Engagierte Chöre, die Lust haben sich einem Wettbewerb zu stellen, sind herzlichst aufgerufen, sich zu bewerben. Sie können immer mal wieder auf unsere Webseite schauen und dort finden sich dann auch die Angaben. Man kann ja schon mal ohne Terminstress eine Bewerbung vorbereiten. (Link im Anhang)
Sollte es zu einer Fortführung kommen, wären die Halbfinal- und Finaltermine jedenfalls wieder die ersten beiden Freitage im Dezember.

Vielen Dank Frau Leudts, das Sie sich die Zeit genommen haben und wir hoffen auf ein Wiedersehen, wenn es im WDR wieder heißt: Der Beste Chor im Westen.

Link zur Bewerbung

Link zu den FAQ zur Bewerbung

Link zur Facebookseite Der Beste Chor im Westen

Link zum Rückblick 2017

Benefizkonzert zu Gunsten von Amnesty International

Hier der versprochene Konzerthinweis zu Frauenpower Willich, deren CD wir eben rezensiert haben:

Am Samstag, 17.02.2018 um 16 Uhr singt Frauenpower
ein Benefizkonzert zu Gunsten von Amnesty International
in der klangvollen Friedenskirche in Krefeld.

Karten gibt es ab sofort für 12 Euro (ermäßigt 6 Euro für Schüler, Arbeitslose und Behinderte)
per Email an karten@frauenpower-willich.de, bei allen Sängerinnen und im Plattenladen „Sym-Phon“, Ostwall 112, Krefeld.

…über 150 Damen powern sich durch 14 Pop-Titel

Titel: MIX ZWEI

Interpret: Frauenpower Willich

…über 150 Damen powern sich durch 14 Pop-Titel

___________________________________________________________________

Beschreibung:

Upps – das ist mal eine Herausforderung an die musikalische Leitung und Tontechnik! Über 150 Damen zu einem Halbplayback punktgenau auf den Tonträger bannen. Und um es vorab zu nehmen: Es ist gelungen eine sehr authentische Widergabe der über 150 Damen „Frauenchor Willich“ zu präsentieren! Kein übertrieben, technischer Schnick-Schnack – es klingt, als wäre man live dabei.

Und es tut gut, wenn nachträglich nicht gepitcht wurde oder hier und da mal ein Tönchen zu spät kommt, denn dadurch unterscheidet sich diese Produktion von vielen Laienchor-Präsentationen, in welchen dem Zuhörer ein unrealistisches Bild der tatsächlichen Leistungsstärke des Chores vorgegaukelt wird.

Aus dem Nichts startete der Chor im Dezember 2008 mit weit über 100 Sängerinnen! Heute präsentiert er sich mit über 170 Sängerinnen auf der Bühne. Die Altersspanne reicht von 12 Jahren bis in die 70er. Und wenn der Chor in seiner Biographie schreibt, dass er hart arbeitet, aber sehr viel Spaß in der Probenarbeit hat, ist auch dies auf der Produktion hörbar!

Frauenpower Willich, unter Leitung von Andrea Kautny präsentiert sich so wie in jedem Konzert: Echt und unverstellt! So fühlt man (frau) sich direkt angesprochen mitzusingen, denn auch die Titelauswahl repräsentiert einen Querschnitt von Ohrwürmern älterer und neuerer Pop-Titel (Altes Fieber / Conquest of Paradise, / Phantom der Oper / Euphoria / Hungriges Herz und mehr)

Die CD ist unterhaltsam und lädt ein, diese über 150 Damen live auf der Bühne erleben zu können. (Konzerthinweis folgt!)

_____________________________________________________________________

Fakten:

Titel MIX ZWEI

Interpret Frauenpower Willich

Copyright 2017 – Frauenpower Willich

GEMA Eigenproduktion

Titel 1. Eye of the Tiger / 2. Altes Fieber / 3. All about that Bass / 4. Disco Fever / 5. Wake me up / 6. Jar of Hearts / 7. Conquest of Paradise, / 8. Skyfall / 9. Phantom der Oper / 10. Euphoria / 11. I will survive / 12. Hungriges Herz / 13. Lean on me / 14. Thank you for the Music

Erhältlich http://frauenpower-willich.de/shop/shop.html

Kosten 12,- Euro – zzgl. Versandkosten (Stand: 16.01.2018)


 

Drummer, gimme that beat!

Der Jazzchor der Uni Bonn lädt herzlich zu seinen Semesterabschlusskonzerten ein.
 
Gesungen wird nicht nur a capella. Es gibt instrumentale Unterstützung einer dreiköpfigen Combo – Martin Rixen (Klavier), Thomas Preuth (Schlagzeug) und Martin Pofahl (Bass) – die sowohl bei altbekannten Jazzstandards als auch bei einigen Popsongs dem Chor zur Seite stehen werden.
 
Hier die Konzerttermine auf einen Blick:
Mittwoch, 31.01., Augustinum Bonn (Römerstr. 118, 53117 Bonn), Einlass 19.00, Beginn 19.30
Freitag, 02.02., Trinitatiskirche Endenich (Brahmstr. 14, 53121 Bonn), Einlass 19.00, Beginn 19.30
Sonntag, 04.02., Augustinum Bonn (Römerstr. 118, 53117 Bonn), Einlass 15.30, Beginn 16.00
 
Einlass ist wie immer frei, um Spenden wird gebeten.
Karten ab 12.01.2018 15:00 Uhr auf der Homepage des Uni-Chores www.jazzchor-bonn.de  vorbestellbar!

Heaven and Hell – Hinreißend hin- und hergerissen

Heaven and Hell – Hinreißend hin- und hergerissen
Ein Abend der Gegensätze mit den deineMaids.

Samstag, 20. Januar 2018 um 20 Uhr,
Einlass 45 Minuten vor Beginn
Turistarama, Mauritiussteinweg 102, 50676 Köln
Eintritt 15 Euro, ermäßigt 11 Euro
Karten/Infos unter: deineMaids@gmx.de

Dass Gegensätze sehr anziehend sein können, demonstrieren die deineMaids noch einmal in einem Zusatzkonzert. Die Maids geben sich mal bieder mal lasziv, sind sehr zerbrechlich oder kommen unheimlich stark daher, schweben in intergalaktischen Sphären oder huldigen leidenschaftlich ihrer Heimat. Ob sie damit im Himmel oder in der Hölle landen, wissen nur Sting, Seed, Kelly Clarkson, Tori Amos, Rio Reiser oder Hozier.

Das Kölner Frauen-Ensemble vereint in seinen Konzerten seit fast 15 Jahren Songs aus Rock, Pop, Jazz und Folk mit einer unterhaltsamen Show. Musikalisch begleitet werden die Maids von Julia Zipprick (Chorleitung und Gesang) und Philip Roesler (Klavier und Percussion).

Weitere Informationen unter www.deinemaids.de. Karten unter: deinemaids@gmx.de